Diese Wiki-Seiten wurden von Studenten im Rahmen der Vorlesung GameDesign am efi erstellt.

World in Conflict (2007)

TypEchtzeit-Strategie
SpielerSingleplayer (Kampagne) oder bis zu 16 im Mulitplayer
ArchitekturPC
Spieldauer20 Minuten pro Multiplayer-Runde. Kampagne insgesamt ca. 10h
Add-On“Soviet Assault”(2009)


Beschreibung

Spielt Ende der 80er Jahre unter der Annahme, dass der kalte Krieg nicht endet, sondern zu einem ‘echten’ Krieg wird. Der Spieler kämpft auf verschiedenen Karten im Multiplayermodus mit bis zu 15 mitspielern oder im Multiplayer-Modus der Kampagne um die Einnahme von Kontrollpunkten. Es gibt keinen Basisbau. Die Einheiten der Spieler werden zu Beginn des Spiels bestellt und werden in der Landezone abgesetzt. Im Multiplayermodus ist jeder Spieler gezwungen, sich auf eine der 4 Waffengattung zu beschränken (Panzer, Infanterie, Hubschrauber, Unterstützung). Diese haben gegenn die jeweils anderen Waffengattungen verschiedenen Vor- und Nachteile (Schere,Stein,Papier-Prinzip). Nur bei Zusamenwirken mit anderen Spielern gibt es Aussicht auf Erfolg.

Formales Design

  • Die Karten bestehen aus realen und fiktiven Schauplätzen, die rund um die Welt in verschiedenen Klimazonen angesiedelt sind.
  • Die Eigenschaften des Geländes können taktisch ausgenutzt werden.
  • Die Karten lassen sich durch Waffengewalt verändern. (Gebäude sprengen, Explosionskrater, Wälder abbrennen)

Emotionales Design

  • Durch das Schere-Stein-Papier-Prinzip ist man im Multiplayermodus extrem auf die Zusammenarbeit mit anderen Spielern angewiesen

Mediales Design

  • Die Einheiten und Karten sind sehr detailiert dargestellt
  • Explosionen und Soundkulisse sind realistisch dargestellt
  • Die Kamera lässt sich von der Vogelperspektive bis zur Fußsoldaten-Perspektive frei einstellen

Bewertung

Der Singleplayermodus kann durch die eher tröge Story nicht fesseln. Der Multiplayermodus ist die eigentliche Stärke des Spiels. Dadurch, dass keine Zeit durch Basisbau verloren geht, besteht Rundenzeit von ca. 20 Minuten nur aus Gefecht. Besonders spannend ist auch die Wichtigkeit des Teamplays. Freunde von Aufbau-Strategiespielen werden mit World in Conflict unter Umständen nicht froh.

Referenzen


Sebastian Kierner, WS 2014

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