Diese Wiki-Seiten wurden von Studenten im Rahmen der Vorlesung GameDesign am efi erstellt.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time(1998)

von Nintendo

GenreAction-Adventure/ Action-Rollenspiel
SpielerSingleplayer
ErscheinungsplattformenNintendo 64, Nintendo GameCube, Wii, Wii U, Nintendo 3DS (Remake)


Beschreibung

The Legend of Zelda: Ocarina of Time erschien 1998 als fünfter Teil der The-Legend-of-Zelda-Reihe für die Nintendo-64-Konsole. Bei dem Titel handelt es sich um den ersten Teil der Serie mit 3D-Grafik. Der Spieler übernimmt die Rolle des Protagonisten Link. Dieser reist durch das Königreich von Hyrule und sogar durch die Zeit, um die Pläne des bösen Ganondorf zu vereiteln.

Formales Design

  • Offene Spielwelt: Ocarina of Time bietet eine sehr umfassende Spielwelt, in der sich der Spieler relativ frei bewegen kann. Damit man am Anfang vom Umfang nicht überwältigt wird, ist man zunächst auf das Heimatdorf des Helden begrenzt. Hat man sich mit den Grundlagen vertraut gemacht, wird ein weiterer Bereich frei. Die weiteren Bereiche werden dabei nicht willkürlich freigeschaltet, ohne dass der Spieler etwas davon erfährt. Vielmehr öffnet der Spieler selbst die Bereiche. Neben der eigentlichen Hauptaufgabe kann der Spieler kleinere Aufgaben annehmen. Diese Aufgaben sind zwar nicht unbedingt für den Abschluss des Spiels erforderlich, erleichtern es jedoch das eigentliche Ziel zu erreichen und die lebendige Welt zu erkunden.
  • Steuerung: Die Kamera ist auf den Spieler fixiert und bewegt sich automatisch mit ihm. Per Knopfdruck kann man die Kameraposition zusätzlich anpassen. Andere Tasten des Controllers sind mit bestimmten Funktionen belegt, beispielsweise das Nutzen von Objekten, Schwingen des Schwertes oder Blocken mithilfe des Schildes. Das Springen erfolgt automatisch, wenn der Spieler sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit einer Kante bzw. einer Wand nähert.
  • Gegenstände: Items können innerhalb des Spiels gefunden oder erkämpft werden. Diese besitzen eine, manchmal auch mehrere Fähigkeiten und können im Kampf gegen Gegner, zur Lösung von Rätseln und zum Erreichen bestimmter Areale zum Einsatz kommen. Eines der wichtigsten Items ist die Ocarina of Time. Der Spieler kann steuern, was auf der Ocarina gespielt werden soll, indem er bestimmte Tasten auf dem Controller betätigt. Unter anderem erhält Link so die Möglichkeit, durch die Zeit zu reisen, welches eins der Hauptelemente des Spiels und unabdingbar für den Spielfortschritt ist.

Emotionales Design

  • Klassisches „der Held muss die Welt vor einem Bösewicht retten“ Szenario, dass trotzdem nicht alt oder abgedroschen wirkt
  • Packende Story mit einer großen Hauptquest und vielen Nebenquests
  • Der erste Teil der Zelda Reihe mit 3D Grafik, somit ein neues Spielerlebnis mit Charakteren, die man bereits kennt und liebgewonnen hat
  • Erfolgreiche Kämpfe gegen Gegner belohnt das Spiel unmittelbar danach

Mediales Design

„The Legend of Zelda erzeugt ein Gefühl, als ob man in das Spiel eintauchen und die Abenteuer selbst miterleben würde. Die Musik wurde geschaffen, um dieses ergreifende Gefühl noch realer werden zu lassen. Die Melodien im Dorf Kakariko und in der Stadt von Schloss Hyrule sind wohlklingend und fröhlich, und in den Kerkern wird ruhige, klangeffekt-ähnliche Musik verwendet. Das Hauptthema der Hylianischen Steppe wurde so komponiert, dass es sich weiterentwickelt und jedes Mal, wenn man es im Spiel hört, neue Facetten aufweist.“ – KŌJI KONDŌ: Official Nintendo Magazine

  • Hintergrundmusik ändert sich, wenn sich ein Gegner nähert oder ein Kampf beginnt
  • Die Sprachausgabe beschränkt sich auf Kampfgeschrei und kurze Ausrufe der Fee, die Link begleitet
  • Gespräche werden schriftlich in Form von Dialogfenstern veranschaulicht

Bewertung

The Legend of Zelda: Ocarina of Time hat durchweg positive Kritiken bekommen und gilt laut einigen Einzelpublikationen als bestes Videospiel aller Zeiten. Zusammen mit Ocarina of Time 3D ist es mit 13,2 Millionen verkauften Einheiten sogar der erfolgreichste Teil der Reihe. Ocarina of Time beeinflusste nicht nur die zukünftigen Zelda-Spiele, sondern auch das Action-Adventure-Genre.

Referenzen


Larissa Christ, WS 2018/19

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