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Rick and Morty’s Rushed Licensed Adventure (2014)

von [adult swim] games

TypPoint’n’Click-Adventure
SpielerSingleplayer
ArchitekturBrowser (Flash)
Spieldauerca 20–60 min
Viele weitere Spiele zur SeriePocket Mortys; Jerry’s Game; Rick and Morty Simulator: Virtual Rick-ality; uvm


Beschreibung

Rick, der geniale und etwas irre Wissenschaftler und sein Enkel Morty aus der gleichnamigen Serie „Rick and Morty“ sind die zwei Hauptcharaktere. In der Serie reisen sie durch Parallelwelten und andere Dimensionen und erleben dabei viele Abenteuer. Das Rushed Licensed Adventure wird von den Entwicklern selbst als ein „with very little time and even less money“ gemachtes Spiel bezeichnet, wofür es meines Erachtens aber sehr gelungen ist. Ganz typisch kann man sich mit den Pfeiltasten oder „WASD“ durch die Räume bewegen, mit „P“ das Spiel pausieren und per Mausklick bestimmte Gegenstände genauer anschauen oder ins Inventar aufnehmen. Aus dem Inventar muss man dann versuchen diese mit anderen Gegenständen aus dem Raum richtig zu kombinieren. Wenn man etwas falsch kombiniert bekommt man meistens einen recht barschen aber lustigen Kommentar wie von Morty:„You, you know that’s really clever thinking, stupid. But that’s not how… It, it wouldn’t even make any sense to do that.“ Alle Bemerkungen kann man aber durch einen Mausklick einfach überspringen – allerdings können diese auch kleine Hilfestellungen sein. Zusätzlich kann der Spieler kleine „Unchievements“ freischalten, z.B. durch Sterbenlassen von Morty, wobei dieser danach natürlich wieder neu erstellt ins Spiel zurückkommt. Insgesamt gibt es vier Chapter mit jeweils einer kleinen Aufgabe, die durch kombinieren verschiedener Gegenstände oder Aktionen erreicht wird.

Formales Design

  • Sehr einfaches Spiele-Prinzip, doch mit großem Spaßfaktor
  • Meist relativ logische Puzzles, auf die man dennoch nicht immer auf Anhieb kommt
  • Old-school pixel point’n’click-Adventure im Browser über Tastatur und Maus

Emotionales Design

  • Humorvoll
  • Parodie des Genres
  • Meist ist das Ziel, Charaktere zu „retten“

Mediales Design

  • Setting/Charaktere stark an Serie angelehnt
  • Darstellung verpixelt

Bewertung

Obwohl ich die Serie (noch) nicht komplett gesehen habe und den Humor nicht bedingungslos teile, hat mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht. Die Aufgaben sind meines Erachtens mit ein bisschen Geduld und logischem Denken in einem guten Ausgleich von machbar und nicht zu offensichtlich gestellt. Die parodistischen Kommentare lockern den Frust auf, wenn man irgendwann nur noch willkürlich alles anklickt und kombinieren will, um weiter zu kommen. Falls man mal irgendwo komplett hängt und einen die Motivation verlässt, gibt es genügend „Walkthroughs“ auf Youtube, die einem die einzelnen Schritte verraten.

Referenzen



Lara Burkhardt, WS 2017/18

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