From Matthias Hopf

FEZ

FEZ (2012)

von Polytron Corporation (Phil Fish und Renaud Bedard)

TypJump’n’Run/Puzzle
SpielerSingleplayer
ArchitekturXbox, PC(Windows, MacOS, Linux), PS3, PS4, PS Vita
Spieldauer> 20h
AuszeichnungenIndependent Games Festival 2008: “Innovative Grafik”,
IndieCase 2011: “Story/World Design” & “Grand Jury”,
Fantastic Arcade 2011: “Audience Choice Award”,
Independent Games Festival 2012: “Seumas McNally Grand Prize”,
Eurogamer 2012: “Spiel des Jahres”


Beschreibung

Der Protagonist Gomez lebt in einer 2D-Welt. Eines Tages bekommt er von einem Hexahedron einen magischen Fez geschenkt. Mit Hilfe dieses Fez kann Gomez die dritte Dimension wahrnehmen. Das Hexahedron explodiert und Gomez erhält den Auftrag, alle 32 Würfel des Hexahedrons einzusammeln, das Hexahedron wieder zusammenzusetzen und so seine Welt zu retten. Ab hier schlüpft der Spieler in die Rolle von Gomez und startet seine Reise durch eine abwechslungsreiche und liebevoll gestaltete, atmosphärische Welt. Auf dieser Erkundungstour trifft er auf zahlreiche geheimnisvolle Kreaturen, Schätze und knifflige Rätsel. Durch die Perspektiven-verschiebende Mechanik kann Gomez Strukturen erreichen, die sich vorher nicht in greifbarer Nähe befanden. Hat der Spieler alle 32 Würfel gefunden, erhält er bei jedem weiteren Durchgang die 1st Person-Perspektive dazu. Diese hilft dabei, die Rätsel zu lösen und somit die fehlenden 32 Antiwürfel des Spiels sichtbar zu machen. Ist der Spieler auch im Besitz aller Antiwürfel, bekommt er Zugang zu einem Extralevel.

Formales Design

Emotionales Design

Mediales Design

Bewertung

Mir hat das Spiel “FEZ” aufgrund seiner Grafik und der Spielsteuerung sehr gut gefallen. Die vielen unterschiedlich gestalteten und detailliert ausgearbeiteten Orte sind sehr abwechslungsreich und besitzen einen ganz eigenen Charme. Die stimmige Kombination von Design und Soundtrack begeisterten mich ebenfalls. Desweiteren hat mir das Lösen der Rätsel, die nötig sind um Antiwürfel einsammeln zu können, sehr viel Spaß gemacht. Hierbei muss man jedoch definitiv eine Vorliebe fürs Knobeln haben und nicht sofort aufgeben, wenn man mal nicht gleich weiterkommt.
Leider stellte sich heraus, dass man, um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, oftmals viele weitere Orte erneut durchspielen muss, und über die Karte nicht direkt von A nach B kommt. Dieser Déjà-Vu-Effekt kann beim Spieler schnell zu Langeweile führen. Auch das Einsammeln der Würfel als einziges Ziel und das Fehlen von Gegnern ruft nach einiger Zeit eine gewisse Eintönigkeit hervor.
Dennoch kann ich allen, die eine Vorliebe für den Retro-Charme der Grafik besitzen, gerne knobeln und eine Schwäche für Jump’n’Run-Spiele mit neuartigem Spielgefühl haben, FEZ wärmstens empfehlen.

Referenzen


Verena Rockenmaier, WS 2014

Links

  1. www.youtube.com/watch?v=pYJxZSzfttY

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