Diese Wiki-Seiten wurden von Studenten im Rahmen der Vorlesung GameDesign am efi erstellt.

Bully: Scholarship Edition (2008)

von Rockstar Games Vancouver / Rockstar Games

TypThird-Person-Action-Adventure
SpielerSingleplayer (2-Player in Mini-Games)
ArchitekturWindows XP/Vista, Xbox 360, Nintendo Wii
SpieldauerCa. 20h + (Open-World-Spiel)
Auszeichnungen-
Fortsetzungen + Spin-Offs-


Beschreibung

Ihr durchlebt den Schulalltag als ein rebellischer 15-jähriger Teenager namens James „Jimmy“ Hopkins. Jimmy hat als pubertierender junger Bursche sowieso schon kein leichtes Leben und zur Krönung verschwindet seine Mutter mit ihrem neuen Macker auf eine einjährige Hochzeitsreise und schiebt ihn deshalb für diese Zeit auf eine Highschool ab. Hier müsst ihr natürlich auch den Unterricht besuchen. Jedes Fach ist als Mini Game gestaltet und dient dazu, (wie im echten Leben) eure Fähigkeiten auszubauen. Auf dem Schulhof erwarten euch weitere lustige Mini Games, die sich zudem auf die Hauptstory beziehen, die sich in sechs Kapitel unterteilt. Ziel des Spiels ist es, langsam alle Gangs für sich zu gewinnen um am Ende der Herr der Schule zu werden.

Formales Design

  • Typisch für Rockstar Games, die englischen Dialoge mit deutschen Untertiteln
  • Open-World:
    • Entscheidungsfreiheit, entweder den Unterricht besuchen oder schwänzen (gefolgt von Konsequenzen)
    • Freischaltbare Stadtbereiche, Läden und Nebenmissionen
    • Vier Jahreszeiten
  • Vorkommende Gangs:
    • Prefects (Aufsichtsschüler)
    • Nerds
    • Preps (reiche „Schnösel“)
    • Townies
    • Greasers (Halbstarke)
    • Jocks (Sportler)
    • Bullies
  • Pflichtbewusster Rektor mit dem Ziel, Jimmy auf die richtige Bahn zu lenken
  • Niedriger Schwierigkeitsgrad, eher ein Spaß-Spiel

Emotionales Design

  • Hauptcharakter:
    • Einsamer Wolf/Kämpfer
    • Kein Respekt vor Autoritätspersonen
    • Wandlung seiner Persönlichkeit im Verlauf der Story
  • Viele unterschiedliche Persönlichkeiten mit ausdrucksstarker Sprachsynchronisation
  • Veränderbares Aussehen schafft Individualisierbarkeit: Tattoos, Frisuren, Kleidung
    • Einfluss auf die Damenwelt
    • Einfluss auf die Gangs
  • Kritik in den USA:
    • Negative Darstellung des Schulsystems
    • Beleidigungen, Körperverletzungen
    • Emotionaler Kontakt zu Gleichgeschlechtlichen

Mediales Design

  • Basiert auf die frühere Version „Bully“, welche nur für die PlayStation 2 vorhanden war
    • Zusätzliche Klassenfächer
    • Neue Missionen
    • Neue Charaktere
    • 2-Spieler Mini-Games
    • Verbesserungen in der Grafik
  • Achievements (Erfolge) sind nur auf der Xbox 360 freischaltbar
  • Vergleich zu anderen Spielen von Rockstar Games eher schlechte Grafik (z.B. GTA IV 2008)

Bewertung

Eine super Abwechslung im Vergleich zu anderen Spielen. Wobei Bully stark an den kleinen Bruder von GTA erinnert. Die Spiellogik ist amüsant gestaltet – darunter zähle ich vor allem die Idee, durch Teilnahme am Unterricht die eigenen Fähigkeiten auszubauen, die einem helfen die Macht über die Gangs zu gewinnen. So kann man unter anderem seine Flirt- und Entschuldigungskünste im Englischunterricht verbessern und im Chemieunterricht lernt man Stinkbomben zu bauen. Es wurde viel Wert auf die Details gelegt, so kann man sogar für sein Date einen Teddybären auf dem Rummelplatz gewinnen, sich mit seinem Skateboard an fahrende Autos dranhängen um schneller voranzukommen oder man muss Rasenmähen als Nachsitzen. Alle Möglichkeiten kann man gar nicht aufzählen! Das ist DAS was dieses Spiel einzigartig macht! Im Allgemeinen sollte man nicht zu viel bezüglich des Schwierigkeitsgrads erwarten – es ist vielmehr ein witziges Spiel mit ironischer Sicht auf das Schulleben und viele kleine Alltagssituationen.

Referenzen


Stefanie Steding, WS 2017/18

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