Diese Wiki-Seiten wurden von Studenten im Rahmen der Vorlesung GameDesign am efi erstellt.

Age of Mythology (2002)

von Ensemble Studios/ Microsoft Game Studios

TypEchtzeit-Strategie
SpielerSingleplayer, Multiplayer
ArchitekturPC (Windows, Mac OS)
SpieldauerKampagne: 32 laaaaange Szenarios ( >25h)
Mutliplayer: unbegrenzt
Fortsetzungen + Spin-OffsAoM The Titans (2003)
AoM Brettspiel (2003)
AoM Extended Edition (2014)



Beschreibung

Age of Mythology kann zur Age of Empires-Reihe gezählt werden und bedient sich prinzipiell der gleichen Spielemechanik. Im Gegensatz zu AoE, das ebenso von den Ensemble Studios entwickelt wure, liegt hier der Fokus nicht auf geschichtlicher Entwicklung, sondern auf Mythologie, Göttersagen und Heldenerzählungen der Antike.
Die Kampagne führt den Helden Arkantos auf eine abenteuerliche Kriegsreise von Atlantis über Troja, in die Unterwelt, nach Ägypten und in den Norden (Skandinavien). Hierbei werden die drei wählbaren Kulturen (Griechen, Ägypter, Wikinger) mit ihren jeweiligen Göttern und Gottheiten vorgestellt.
Außerhalb der Kampagne können bis zu 12 Spieler in kriegerischem Wettbewerb gegeneinander/ miteinenader um den Sieg ringen.

Formales Design

  • Ziele: Städte bauen, Rohstoffe sammeln, Zeitalter aufsteigen, …
  • Steuerung mit Maus (und Tastatur)
  • begrenzte, quadratische Map

Emotionales Design

Machtgefälle, besondere Einheiten:

  • göttliche Zauber als Spezialwaffe
  • Helden als besondere Charaktere
  • The Titans: Titan als Übermächtige Einheit

Mediales Design

  • erstmals volle 3D-Engine (BANG! Engine)
  • Editor zum Erstellen von Maps und Szenarien

Bewertung

Age of Mythology ist für mich das beste Spiel aus der Age of Empires-Reihe. Zwar wird die etwas zu lange Kampange mit ihrem Plot (einer Mischung aus vielen Mythen und geschichtlichen Ereignissen) häufig als Schwachpunkt mit vielen Ungereimtheiten in den Zusatzinformationen gesehen, doch birgt sie doch einige witzige “A-Ha-Momente” in sich. Zumindest müssen die Archäologen nun nicht mehr nach Atlantis suchen, es lag, wenn es nach dem Spiel geht, die ganze Zeit, auf einer Fläche so groß wie Irland, vor der Küste Spaniens.
Selbst wenn einige unaufgeklärte, unlogische Zusammenhänge als Schwäche, und nicht als witzig verschachtelte Parodie gesehen werden, liegt die Stärke von AoM in der, für damals, tollen Graphik, dem eingängigen Soundtrack, sowie bei der bewährten Spielmachanik, die bereits Age of Empires zu einem großen Erfolg machte.
Besonderer Wert wurde bereits während der Entwicklung auf eine gut ausbalancierte Stärke bei allen wählbaren Kutluren gelegt, wodurch in der Regel immer faire Partien zustande kommen.
Mit der Neuveröffentlichung (siehe Trailer) kann der Wiederspielwert nur bedingt gesteigert werden, da das ursprüngliche Spiel auch heute noch genug Begeisterung erzeugt, um seinen Platz auf jedem Computer zu behalten.

Referenzen


Michael Fischer, WS 2014/2015

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