Main

Protokoll 2

Protokoll vom 12.09.2013, 10:00 Uhr - Gespräch mit Prof. Röttger:

Hauptthema: Bestellung von besseren Grafikkarten

1. Wie ist der aktuelle Stand?

Es hat sich neu ergeben, dass ein Budget von 7.000,- € für vier High-End-Workstations zu Verfügung steht. Diese werden laut Hr. Röttger mit den Grafikkarten GTX 780 bestückt, sollten optimalerweise i7-Prozessoren haben und für die GPU-Renderings verwendet werden. Diese Rechner werden allerdings nicht nur für uns angeschafft, sondern auch als performante Workstations für andere Studenten.

Der Standort aller Render-Rechner wird anfangs ein Tisch im MediaLab (im Erdgeschoss, BB) sein. Die vier neuen Rechner sollen zügig bestellt werden.

2. Was bringt die Zukunft?

In Zukunft sollen uns 10 Rechner mit GTX 780 Grafikkarten zur Verfügung stehen.

Problematisch könnte hierbei die Mischung aus CPU und GPU sein. Denn durch unterschiedliche Implementierungen könnten sich leichte Veränderungen im Bild ergeben (z.B. unterschiedliche Schattierungen durch Optimierungen an der Strahlenverfolgung in der Renderengine). Das bleibt noch in einer realen Umgebung zu testen.

Künftig sollen alle Render-Rechner im MediaLab auf einem sehr hohen Schrank platziert werden. Vor diese Rechner sollen zehn 3D-Bildschirme gestellt werden, auf denen man zum Beispiel einen aktuellen Renderjob zeigen könnte, ein Panoramabild oder sonstige universelle Statusinformationen - aber das sind nur Ideen für eine Fortsetzung des Projekts. 3D Brillen liegen den Bildschirmen bei.

3. Rückmeldung zu Vorschlag von Vergil:

Vergil hatte die Idee geäußert, dass man 12 Grafikkarten und Netzteile für rund drei- bis viertausend Euro kaufen könnte und damit den Großteil der Rechner aufrüsten könnte.

Herr Röttger hat diesem Vorschlag entgegnet, dass es wohl schlauer ist, High-End-Komplettrechner (wie anfangs erwähnt) zu kaufen, ansatt viele Rechner vereinzelt manuell aufzurüsten. Zudem wurde argumentiert, dass es so bessere Garantieleistungen gibt und weitere Rechner leichter nachgekauft werden können.

4. Volume Renderer:

Mit dem Volume Renderer werden wir im Zuge des Renderfarm-Projekts vermutlich wenig bis gar nicht in Kontakt kommen. Darum wird sich hauptsächlich Herr Röttger kümmern, weil das Projekt auch für weitere Kunden von Bedeutung ist. Im Zusammenhang damit stellt uns Herr Röttger eventuell studentische Hilfsjobs als 3D Designer in Aussicht.

5. Scheduling mittels Priority Queue:

Bei der Softwareentwicklung für unsere Renderfarm prognostiziert Herr Röttger eine zu erwartende Schwierigkeit - das Scheduling.

Damit ist gemeint, dass wir uns überlegen müssen, wann welcher Rechner einen Job zugewiesen bekommt. Das Ziel ist hier eine “Faire Verteilung” der Aufgaben unter den Rechnern: Ein kleiner Job sollte kürzer dauern und ein großer Job sollte länger dauern. Wir müssten vermutlich eine sogenannte Priority-Queue entwickeln. Eine Datenstruktur gibt es in der STL bereits vorgefertigt, die sich “std::priority_queue” nennt. Eventuell wäre diese in Zukunft hilfreich. Trotzdem müssen wir uns auch einen passenden Algorithmus zur Bestimmung der Prioritäten ausdenken. Herr Röttger machte folgenden Vorschlag für den Anfang:

 Priorität = (1/Renderzeit_des_letzten_Frames)*
 Wartezeit_des_Benutzers *
 (Anzahl_der_GesamtJobs_oder_1/Anzahl_der_Jobs_pro_User) *
 Gewichtungsfaktor(z.b. VIP-User o.ä.)

6. Teammitglieder:

Wir haben die Befürchtung geäußert, dass wir trotz großem Engagements eventuell durch eine Auslosung aus der Projektgruppe fliegen könnten.

Herr Röttger hat zugestimmt, dass dies durchaus ein Problem sein könnte. Gleichermaßen spricht er uns - durch den frühen Beginn - allerdings einen Bonus zu, sodass wir sicher in die Gruppe aufgenommen werden. Herr Röttger steht also hinter uns und stellt sicher, dass wir in der Projektgruppe bleiben. Weitere Interessenten müssen aber definitiv am Losverfahren teilnehmen. Maximal sind für die Projektgruppen 5 Personen vorgesehen.

7. Weiteres Vorgehen:

  • Vergil sendet gute Angebote für High-End-Rechner an Herrn Röttger
  • Herr Röttger schaltet für uns einen Webspeicher auf dem Schorsch frei (Hinweis: Keine SQL-Unterstützung), damit wir eine anständige Projektdokumentation durchführen können, die nicht auf Facebook basiert (jeder Teilnehmer muss eine eigene Projektdokumentation während des Projekts anfertigen)
  • Vergil installiert das PM-Wiki auf seinem RaspberryPi und hängt dieses an eine statische IP, damit wir bereits jetzt Einträge ins Wiki vornehmen können - ein Serverumzug ist unproblematisch, weil keine SQL-Datenbanken angelegt werden.

Options: