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Protokoll 1

1. Wie ist die Situation?

Durchführung des GermanischenNationalMuseum(GNM)-Uhrprojekts wegen Debutatsgrenzen nicht möglich (bedeutet jeder Prof darf max. nur 2 Projekte betreuen)

Daher Vorschlag: Zusammenlegung des GNM-Projekts mit der Renderfarm, da sich das Themengebiet ähnelt.

Vorschlag von Dominik, Adam und stellvertretend auch von Vergil akzeptiert.

2. Wie stellt sich Herr Röttger die Ziele der Projektarbeit vor?

2.1 GNM-Projekt:

Aufgabe: Es soll eine Präsentation für das GNM erstellt werden, in der die Henlein-Uhr mit Fälschungen verglichen wird. Der Präsentation wird ein pädagogisches Konzept zugrunde liegen, bei dem der Besucher genau sieht, wo die Unterschiede zwischen Original und Fälschung liegen.

Umsetzung: WIE das umgesetzt wird, stellt uns Herr Röttger komplett frei. “Präsentation” ist sehr allgemein gefasst und könnte eine Animation sein, aber auch eine interaktive App, 3D Druck (Kosten übernimmt Lehrstuhl), etc. Unsere Aufgabe ist gemeinsam mit unserem Ansprechpartner beim GNM ein Produkt zu entwickeln, welches die Besucher im Museum nutzen können. Das GNM liefert das pädagogische Konzept, wir erarbeiten daraus ein Produkt in oben genannter Form.

Technik: Herr Röttger hat einen Volume-Viewer geschrieben und ist derzeit dran einen .stl-Exporter dafür zu schreiben. Damit hätten wir die Pipeline von Volumendaten zu 3D Software hergestellt. Bleibt noch die Entwicklung einer geeigneten Präsentation

ToDo: Adam soll herausfinden ob es möglich ist in Blender Volumendaten darzustellen (keine Polygonoberfläche, sondern mehr sowas wie Rauch)

2.2 Renderfarm:

2.2.1 Aufgabe:

Es soll ein zentralisiertes, vernetztes Rechnersystem entwickelt werden, mit dem es möglich ist effizient Berechnungen durchzuführen. Wichtig ist hierbei die Möglichkeit, dass jeder Nutzer ein eigenes Benutzerkonto besitzt, mit dem er neue Berechnungen starten kann, den Fortschritt verfolgen kann und diverse Administrationsaufgaben durchführen kann. Jeder dieser Benutzer besitzt ein Zeitkonto, d.h. er darf die Rechner nur eine bestimmte Zeit lang benutzen. Damit stellen wir sicher, dass mehrere Projekte auf der Renderfarm parallel bearbeitet werden. Die Oberfläche soll als Webinterface realisiert werden, damit jeder innerhalb der Fakultät (später auch Hochschule) die Rechner für sich nutzen kann.

2.2.2 Umsetzung:

Auch hier gilt - WIE das umgesetzt wird, ist uns überlassen. Im Gespräch wurde aber klar, dass es 2 Wege gibt:

  • Generisch: Die Renderfarm ist in der Lage BELIEBIGE Daten verteilt zu berechnen. Also nicht zwangsweise 3D Bilder/Animationen, sondern auch z.B. wissenschaftliche Berechnungen und Ergebnisse von anderen Applikationen.

Vorteil: Wir haben eine flexible Lösung für viele Anwendungen

Nachteil: Wir halten die Farm sehr allgemein und können keine tollen Spezialfeatures einbauen

  • Spezifisch: Die Renderfarm ist auf Blender-Renderings gemünzt und darauf optimiert. Berechnungen von anderen Daten als Blenderszenen sind nicht vorgesehen.

Vorteil: Wir könnten dem Anwender ein direktes Feedback geben, wie sein Rendering aussieht und die Kommunikation mit Blender enger verknüpfen

Nachteil: Das Ding funktioniert nur für Blender

2.2.3 Technik:

Zu Beginn stehen uns 8 dedizierte Rechner zur Verfügung (d.h. wir haben vollen Zugriff und können immer an die Rechner ran). Auf diesen Rechnern wird sehr wahrscheinlich Linux laufen (ganz nach Vergils Wunsch). Die Idee Python (auch direkt in Blender) zu verwenden findet Hr. Röttger gut. Auch QT ist nicht schlecht, könnte aber im Laufe des Projekts zu Schwierigkeiten führen, weil evtl. nicht alle benötigten Netzwerk-Funktionen durch QT abgedeckt sind. Weiteres bleibt zu recherchieren.

2.2.4 ToDo:

Gemeinsame Entscheidung ob Realisierung “Generisch” oder “Spezifisch”. Recherche welche Möglichkeiten QT für Webserver und Austausch von Daten über Netzwerke bietet (XMLParser könnte laut Hr. Röttger nützlich sein).

3. Weiteres Vorgehen:

  • Einladung zu Serverraumbesichtigung gegen Ende September
  • Einladung zu GNM-Vorgespräch gegen Ende September
  • WÜNSCHENSWERT: bis Ende September gemeinsame Formulierung eines Pflichten- und Lastenhefts (wie aus SWE bekannt), damit wir mit einem Grobplan in die Projektarbeit starten und ohne lange Umschweife beginnen können.
  • Wir werden uns zu Beginn des Projekts etwa 1x wöchentlich mit Prof. Röttger treffen, um den Projektstand zu besprechen und uns Feedback zu holen. Gegen Ende des Projekts werden die Treffen seltener.

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